Arbeiten im Sonnenhof

Tagesstruktur gibt Halt und Orientierung

Menschen mit Unterstützungsbedarf sollen selbst entscheiden, wo sie arbeiten möchten: Entweder in einem Betrieb. Zum Beispiel in einem Supermarkt. Oder in der Beschützenden Werkstatt. Oder in einer der Tagesförderstätten im Sonnenhof. In jedem Fall bekommen sie Unterstützung an ihrem Arbeitsplatz. In den Tagesförderstätten im Sonnenhof ist beides möglich: Das Ausüben sinnvoller Tätigkeiten und die Möglichkeit zu entspannen. Die Arbeiten in der Tagesförderstätte sind sehr individuell und passgenau. Es findet weder eine Überforderung noch eine Unterforderung statt. Die Beschäftigten gut durch den Tag hindurch zu begleiten, das ist eines der Hauptanliegen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Tagesförderstätte. Denn nur wer sich wohlfühlt, ist bereit Neues zu wagen. Dies gelingt durch eine Tagesstruktur. Sie sorgt für Halt und Orientierung. Auf dieser Basis können neue Entwicklungen angeregt werden.

Die passende Beschäftigung ausüben

Gut wohnen ist wichtig. Genauso wichtig ist, eine gute Arbeit zu haben. Für jeden Menschen ist dies wichtig. Nach der Schule können Menschen mit mehr Unterstützungsbedarf in den Tagesförderstätten im Sonnenhof eine Beschäftigung ausüben. Eine Tagesförderstätte gibt es in Gaildorf und in Vellberg. Auch im Sudetenweg und im Wilhelm-Lotze-Weg in Schwäbisch Hall gibt es jeweils eine Tagesförderstätte. In den Tagesförderstätten werden sinnvolle Tätigkeiten ausgeübt. Gemeinschaft wird erlebt. Therapeutische Hilfen werden angeboten. Auch eine medizinisch-pflegerische Versorgung wird angeboten. Auf diese Weise bereichern die Tagesförderstätten den Alltag. Sie sind ein gutes Stück Lebensqualität. Denn jeder Beschäftige macht solche Arbeiten, die er auch bewältigen kann. Das führt zu Zufriedenheit. Das führt zu einem guten Selbstwert-Gefühl. Das ist wichtig, damit jeder und jede Beschäftigte sich gut entwickelt und ein gutes Leben führen kann.