Faszination Namibia: 13. Kunstausstellung im Sonnenhof feierlich eröffnet
Gut besucht war die am Dienstagnachmittag im Haller Sonnenhof eröffnete Ausstellung mit Fotografien von Ursula Siegmann. „Die Lebenskraft von Schöpfung wird deutlich“, hob Pfr. Rudolf Schmid in Anlehnung an die 80 ausgestellten Fotos hervor.
Schwäbisch Hall Die digitale Technik macht`s möglich: Aus über 4000 Fotografien hat Ursula Siegmann 80 für die Ausstellung im Tannenhaus des Sonnenhofs ausgewählt. Die Fotografien kamen auf einer Reise durch Namibia vor drei Jahren zustande. Das „Spiel mit der Schärfe“, wie Pfr. Schmid in seiner Laudatio sagte, habe zu einem exemplarischen Charakter, der für alle Fotografien typisch sei, geführt: „Es wird gar nicht mehr wichtig, in welchem Land sie leben, wichtig sind die Menschen, die Tiere, die Landschaft an sich“. Zugleich, so Schmid, fordere die faszinierende Spannung dazu auf, dass nichts dem Auge des Betrachters der Fotografien entgehen solle. „Ganz im Augenblick des Sehens“ seien die Betrachter der Savannen- und Wüsten-, Tier- und Menschenabbildungen. Eine Vertrautheit werde erzeugt – selbst bei den Großwildfotografien wie etwa den Löwenbildern. „Sie dürfen das gerne wiederholen“, richtete Heinz Schüle an die Adresse der Fotokünstlerin. Ursula Siegmann wird wohl Wort halten können. Denn dies war nach 2007 bereits ihre zweite Ausstellung im Sonnenhof. Für Katharina de Ponte war es indes die letzte. Denn kommenden Juni wird die Organisatorin der Ausstellungen in den Ruhestand verabschiedet werden. Beide Vorstände des Sonnenhofes bedankten sich herzlich für ihre in ausgezeichneter Weise durchgeführten Planungen.
Info: Die Ausstellung ist täglich von 8 bis 17 Uhr, freitags bis 15.30 Uhr zu besichtigen und läuft bis zum Sommer.