Die Tagesförderstätte ist ein Angebot zur Tagesstrukturierung. Neben
dem »privaten« Leben in der Wohngruppe gehen erwachsene BewohnerInnen
des Sonnenhofs, die wegen der Schwere ihrer Behinderung nicht in einer
Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) arbeiten können, hier einer
Beschäftigung nach. Dieses »Prinzip der zwei Lebenswelten« entspricht
dem, was in unserer Gesellschaft sonst auch üblich ist (Normalisierung).
Ein anregendes Umfeld, sinnstiftende Tätigkeit, Bereicherung des
Lebensalltags, das Erleben von Gemeinschaft, wo nötig therapeutische
Hilfen machen neue Erfahrungen und Entwicklungen möglich und sind ein
Stück Lebensqualität.
Unabhängig von der Schwere der Behinderung erhalten die Beschäftigten
auf ihre individuellen Bedürfnisse und Vorlieben ausgerichtete
Angebote, ganz gleich, ob eine gute und anregende Pflege, der Erhalt
von Fertigkeiten, die Fortführung von Fördermaßnahmen oder eine
angemessene und sinnvolle Beschäftigung im Vordergrund steht.